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Ortsteil Leibi

Über die Vorgeschichte von Leibi tappt man völlig im Dunkeln. Der Name stammt aus dem Mittelhochdeutschen "lihe" und bedeutet soviel wie Lehm, Schlamm. Der Ort wurde nach dem Fluss oder der Fluss nach dem Ort benannt.

 

Der Heimatforscher Dr. Matzke vermutet, dass Leibi aus vier Siedlungen zusammengewachsen ist:

  • der Gegend des heutigen Leibi
  • der Siedlung an der Landstraße (B 10)
  • einer Siedlung auf dem linken Leibiufer
  • und einer Siedlung auf dem "Schwabsee"

Einen Hinweis für abgegangene Siedlungen bilden zwei Burgställe, wovon sich der eine am Nordende des heutigen Orts befand und der andere am rechten Leibiufer. Die älteste Nennung Leibis war am 23.09.1150. Das Kloster Elchingen tauschte mit dem Kloster St. Blasien Besitzungen. Leibi erscheint unter dem Namen "Leibin". Die Originalurkunde ist verschollen, sodass nur noch Abschriften aus späterer Zeit vorhanden sind.

 

Die weitere Entwicklung kann in der "Kurzen Chronik von Nersingen und Leibi" von Daniel Drajek aus dem Jahr 1979 nachgelesen werden. Am 14.06.1970 stimmten die wahlberechtigten Bürger für die Zusammenlegung der Gemeinden Nersingen und Leibi. Die Eingliederung Leibis nach Nersingen erfolgte auf Beschluss des Bayerischen Staatsministerium des Innern am 01.01.1971.

 

Zum 01.05.1978 erfolgte im Rahmen der Gemeindegebietsreform die Eingliederung der Gemeinden Oberfahlheim, Straß und Unterfahlheim zur Einheitsgemeinde Nersingen.

 
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