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Ortsteil Oberfahlheim

Die erste urkundliche Nennung von (Ober-) Fahlheim enthielt die Urkunde vom 23.09.1150, ausgestellt auf dem Reichstag in Langenau, über den Tausch von "Valhaym" und anderen Orten der Umgebung gegen Besitzungen in der Schweiz zwischen den Klöstern Elchingen und St. Blasien.

 

Schon vor 1150 lebte Oberfahlheim demnach unter den Krummstab des fernen Schwarzwaldklosters St. Blasien, jetzt aber unterstand es den Benediktinern auf dem nahen Elchinger Berg.

 

Die im 14. Jahrhundert einsetzende Zunahme der Bevölkerung machte bald eine Neuorganisation des Klostergebietes erforderlich. Für die Flecken diesseits der Donau bot sich Fahlheim als Sitz der Unterbehörde für die Verwaltung an. Zwar war es mittlerweile des Dekanatssitzes verlustig gegangen, aber innerhalb der Pfarrei mit ihren Filialkirchen Nersingen und Leibi hatte es seine Mittelpunktfunktion mit der Pfarrkirche behaupten können.

 

Die weitere Entwicklung kann in dem Buch von Hans Enderle "Oberfahlheim mit Glassenhart - Unterfahlheim". Zwei Dörfer und ihre Geschichte in alter und neuer Zeit aus dem Jahr 1987 nachgelesen werden.

 

Zum 01.05.1978 erfolgte im Rahmen der Gemeindegebietsreform die Eingliederung der Gemeinden Oberfahlheim, Straß und Unterfahlheim zur Einheitsgemeinde Nersingen.

 

 
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